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Ägypten zählt zu den weltweit führenden Dattelproduzenten und beliefert jährlich über 50 Länder mit hochwertigen Sorten. Da die globale Nachfrage nach natürlichen Süßungsmitteln und gesunden Snacks weiter steigt, stellt der Import ägyptischer Datteln im Jahr 2026 eine lukrative Chance für internationale Käufer dar.
Dieser umfassende Leitfaden führt Sie durch die wichtigsten Schritte beim Import ägyptischer Datteln – von der Auswahl des Lieferanten bis zur finalen Lieferung. Ob Sie erstmals importieren oder Ihre bestehende Lieferkette optimieren möchten: Ein klares Verständnis des Prozesses spart Zeit und Kosten.
Ägypten gehört zu den fünf größten Dattelproduzenten weltweit und bewirtschaftet über 15 Millionen Dattelpalmen entlang des Niltals. Das einzigartige Klima des Landes schafft ideale Bedingungen für den Anbau hochwertiger Sorten.
Ägyptische Datteln bieten Importeuren ein außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Früchte weisen einen konstanten Feuchtigkeitsgehalt von 18–22 % auf und eignen sich damit sowohl für den Frischverzehr als auch für die Weiterverarbeitung. Die Erntezeit reicht von September bis Dezember und bietet eine zuverlässige Lieferperiode, wenn andere Ursprungsländer Engpässe haben.

Wichtige Sorten:
Jede Sorte bedient unterschiedliche Marktsegmente. Medjool-Datteln sind ideal für den Premium-Einzelhandel, während Siwi-Datteln sich besonders für Lebensmittelhersteller und Verarbeiter eignen.
Bevor Sie mit einem Lieferanten verhandeln, sollten Sie Ihre geschäftlichen Ziele klar festlegen. Diese Planungsphase entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg Ihres Importprojekts.
Definieren Sie Ihren Zielmarkt und Ihre Anforderungen:
Ihr Zielmarkt beeinflusst jede weitere Entscheidung – von der Sortenauswahl bis zur Verpackung. Premiumqualitäten zeichnen sich durch gleichmäßige Größe und minimale Mängel aus, während Handelsqualitäten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für die Verarbeitung bieten.
Klare Spezifikationen vermeiden Missverständnisse und erleichtern effiziente Verhandlungen mit ägyptischen Exporteuren.
Nicht alle Exporteure arbeiten auf dem gleichen Niveau. Diese Entscheidung bestimmt, ob der Import reibungslos verläuft oder ständig Probleme auftreten.
Ein seriöser ägyptischer Dattel-Exporteur sollte bieten:
Fordern Sie Referenzen internationaler Kunden an und kontaktieren Sie diese direkt. Prüfen Sie Zertifizierungen wie HACCP, ISO 22000 oder GLOBALG.A.P., die ein hohes Engagement für Lebensmittelsicherheit zeigen.
Viele Importprobleme entstehen, wenn Lieferanten ausschließlich nach dem Preis ausgewählt werden. Das günstigste Angebot geht häufig mit Abstrichen bei der Qualitätskontrolle einher.

Datteln sind empfindliche Agrarprodukte. Eine wirksame Qualitätskontrolle gewährleistet gleichbleibende Ergebnisse und muss vor dem Verlassen der ägyptischen Häfen erfolgen.
Wichtige Prüfungen:
Professionelle Exporteure stellen Laborberichte zu Zuckergehalt, Feuchtigkeit und mikrobiologischer Sicherheit bereit. Unabhängige Prüfstellen wie SGS oder Bureau Veritas sind in Ägypten tätig. Eine Vorversandinspektion für 300–500 USD verhindert teure Zurückweisungen am Bestimmungshafen.
Der Markterfolg hängt oft von der richtigen Verpackungsstrategie ab, die Qualität schützt und Marktanforderungen erfüllt.
PEI Trade bietet:
Diese Programme umfassen Verpackungsdesign, Nährwertkennzeichnung, Barcodes und mehrsprachige Etiketten gemäß den jeweiligen Marktanforderungen.
Der Export ägyptischer Datteln erfordert vollständige und korrekte Dokumente. Fehler führen zu Verzögerungen und zusätzlichen Kosten.
FOB-Preise liegen je nach Sorte und Qualität zwischen 2.500 und 6.000 USD pro Tonne. Die Seefracht nach Europa kostet 2.000–3.500 USD pro Container, nach Nordamerika 3.500–5.000 USD.
Importländer setzen strenge Vorschriften durch. In den USA gelten FDA-Regeln, in der EU stehen Rückverfolgbarkeit und Gesundheitszertifikate im Fokus.
Der Import ägyptischer Datteln erfordert Planung, Qualitätsmanagement und logistische Koordination. Die Einhaltung dieser fünf Schritte reduziert Risiken und erhöht die Erfolgschancen. Beginnen Sie mit Testbestellungen, bevor Sie größere Mengen beziehen.
Die meisten Lieferanten verlangen 1–2 Tonnen. Containerladungen bieten bessere Preise.
Je nach Sorte 6–12 Monate, vakuumverpackt bis zu 18 Monate.
In der Regel nicht, jedoch ist eine Registrierung bei den zuständigen Lebensmittelbehörden erforderlich.