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Die VAE sind sowohl ein großer Verbraucher als auch das führende Re-Export-Drehkreuz für ägyptische Zitronen im Golf. Distributoren aus Dubai und Abu Dhabi beliefern die große expatriierte Bevölkerung der Emirate und den HORECA-Sektor und re-exportieren dann in den GCC und nach Ostafrika. Ägyptische Zitronen (HS 0805.50) bieten ganzjährige Versorgung, kurzen Transit und wettbewerbsfähigen FOB. Dieser Leitfaden behandelt Sorten, Logistik, VAE/ESMA-Importanforderungen, Saisonalität und Preise.
Die VAE sind ein Top-Golfmarkt und Re-Export-Drehkreuz für ägyptische Zitronen. Die Versorgung ist praktisch ganzjährig. Hauptsorten: Eureka (Adalia, Retail) und Baladi (rund, saftreich, Gastronomie). Der Transit beträgt 5–9 Tage per Reefer nach Jebel Ali. Importe erfordern ein Pflanzengesundheitszeugnis, ESMA/GSO-konforme Kennzeichnung, Halal-Handhabung und MRL-Konformität.
Mit vernachlässigbaren heimischen Zitrusfrüchten und einer großen, vielfältigen Bevölkerung importieren die VAE nahezu alle ihre Zitronen. Die ägyptische Frucht passt zum Markt bei Preis, Qualität und Kalender, und die Rolle der Emirate als regionale Handelsplattform bedeutet, dass ein Großteil des Volumens über Jebel Ali in andere GCC-Staaten und nach Ostafrika re-exportiert wird. Ägypten konkurriert hier mit Südafrika und der Türkei und gewinnt bei Frachtkosten und nahezu ganzjähriger Verfügbarkeit.
| Marktüberblick | Detail |
|---|---|
| Rolle | Top-Golf-Verbraucher + Re-Export-Drehkreuz |
| HS-Code | 0805.50 (Zitronen und Limetten) |
| Haupteinfuhrhafen | Jebel Ali (Dubai) |
| Transitzeit | 5–9 Tage per Seeweg |
| Spitzenfenster | Oktober–April (ganzjährige Absicherung) |
| Hauptsorten | Eureka (Adalia), Baladi |
Eureka (Adalia): länglich, dickschalig, leuchtend gelb — der Retail- und Re-Export-Standard mit starker Haltbarkeit. Baladi: rund, dünnschalig, sehr saftreich — bevorzugt vom großen Gastronomie- und Safthandel der VAE. Nach Kaliber sortiert (Zählungen 80–150), verpackt in teleskopischen 15-kg- oder 10-kg-Kartons. Grad A für den Retail; Grad B für Saft/HORECA zu niedrigerem FOB.
Sendungen fahren von ägyptischen Häfen über das Rote Meer/Suez nach Jebel Ali in etwa 5–9 Tagen. Zitronen reisen in Reefer-Containern bei 10–13 °C — wärmer als Orangen, um Kälteschäden zu verhindern — bei 85–90 % rF. Die Frucht ist vorgekühlt, gewachst und innerhalb zulässiger Grenzen behandelt. Die Freizonenanlagen von Jebel Ali unterstützen schnelles Umpacken und den Re-Export in den GCC/nach Ostafrika.
VAE-Importe erfordern ein Pflanzengesundheitszeugnis der ägyptischen Pflanzenquarantäne, ein Ursprungszeugnis und die Einhaltung der ESMA/GSO-Standards für Lebensmittelsicherheit und Kennzeichnung (Arabisch + Englisch: Produkt, Ursprung, Packer, Nettogewicht, Charge). Pestizidrückstände müssen die GSO-Höchstgehalte einhalten, geprüft am Hafen. Halal-konforme Handhabung gilt. Organisierte Käufer verlangen GLOBALG.A.P auf Farmebene und volle Chargenrückverfolgbarkeit.
| Zeitraum | Verfügbarkeit |
|---|---|
| Oktober–April | Spitze — Baladi- und Eureka-Haupternte |
| Mai–Juli | Sommer-Eureka (Adalia)-Ernte |
| August–September | Kühllager und späte Frucht — Kontinuitätsversorgung |
Die nahezu 12-monatige ägyptische Verfügbarkeit ist entscheidend für VAE-Re-Exporteure, die eine durchgängige Versorgung brauchen, um GCC- und ostafrikanische Kunden ohne saisonale Lücken zu bedienen.
Quelle und Daten: ägyptische Zitronenexporte ~100.000 Tonnen (2023); die VAE gehören zu den Top-Golf-Zielen. Quelle: FreshPlaza, 2024. HS-Code 0805.50 (Zitronen und Limetten). Die Zahlen sind Handelsdaten des ägyptischen Marktes; Spezifikationen je Sendung werden bei Vertragsabschluss bestätigt.
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